Ausbildung
Allgemeines
Wichtig ist ein freundlicher und wesensfester Hund gegenüber Menschen und anderen Hunden.
Der Hund sollte annähernd kniehoch sein.
Da in der Ausbildung nach und nach die körperlichen Anforderungen an den Hund steigen sollte dieser gesund sein.
Der Hundeführer/in darf erst ab 16 Jahren eine Prüfung machen, deswegen sollte er/sie nicht sehr viel jünger sein. Zu einem Einsatz werden Hundeführer/in erst ab dem 18. Lebensjahre zugelassen.
Genügend Zeit, Enthusiasmus und eine gewisse körperliche Belastbarkeit sollten vorhanden sein.
Training ist zweimal in der Woche, eigenständige Ausbildung im privaten Bereich ist von Vorteil.
Warum sucht der Hund den Menschen?
Während der Ausbildung macht der Hund immer eine positiver Erfahrung mit dem Menschen.
Personen, welche er findet, spielen, toben, streicheln oder füttern den Hund immer. So lerent der Hund, dass Menschen, die von ihm gefunden werden immer etwas tolles für ihn haben. Deshalb lohnt es sich für den Hund Menschen zu suchen und zu finden.
Flächensuche
Bei der Flächensuche bekommt das Rettungshundeteam ein Gebiet zugewiesen, welches sie absuchen müssen.
Revieren:
Der Hundeführer läuft eine gerade Linie im Suchgebiet und weißt den Hund abwechselnd auf der rechten und linken Seite zur Suche ein.
Freisuche:
Der Hundeführer läuft das abzusuchende Gebiet so ab, wie es für Hund und Hundeführer am vorteilhaftesten ist. Dabei stöbert der Hund ohne ständige Anweisungen Flächen im Suchgebiet ab.
Trümmersuche
Das abzusuchende Trümmergelände (eingestürztes Haus etc.) wird vom äußern Rand systematisch bis zur Mitte vom Hund abgesucht. Der Hund sollte weitgehends in Sichtweite des Hundeführers sowie lenkbar auf Distanz sein. Eine, auch aus der Entfernung erkennbare Anzeige eines Fundes, durch bellen und scharren sind hier eigentlich ein Muss.
Anzeigearten
| Bellen |
Der Hund bellt bei der gefundenen Person so lange bis sein Hundeführer kommt. |
| Rückverweisen |
Nachdem der Hund eine Person gefunden hat, kehrt dieser zum Hundeführer zurück und zeigt deutlich durch sein angelerntes Verhalten (z.B. vorsitzen und bellen) seinen Fund beim Hundeführer an. Dann führt der Hund ihn zur gefundenen Person. |
| Bringseln | Analog zum Rückverweis, lediglich die Anzeige beim Hundeführer ist grundsätzlich das Halten eines Bringels im Fang. |







